Tag der offenen Tür - Asylantenheim Osterhofen

Der KV Deggendorf besuchte mit einigen Kreisvorständen die Zweigstelle der Deggendorfer Erstaufnahmeeinrichtung in Osterhofen. Den 5 Millionen Euro teuren Neubau wollten sich viele interessierte Bürger ansehen. Regierungspräsident Heinz Grunwald und CSU-Landrat Bernreiter waren über die Anwesenheit der AfD-Vertreter nicht sonderlich begeistert. Die betroffen schauenden Herren, durften sich einiges von den Bürgern anhören. 

Die anliegenden Nachbarn konnten sich ein Bild machen. Themen die angesprochen wurden waren z.B. die Einsicht in gegenüberliegende Grundstücke und Wohnhäuser. Da der Bau doch sehr hoch ist, mit seinen zwei Obergeschossen. Man hat aus den oberen Fenstern einen tollen Ausblick über Osterhofen und Umgebung.
Überraschend offen und gesprächsbereit zeigte sich die Betreiberfirma, obwohl wir uns als AfDler zu erkennen gaben. Der Projektleiter dieses Gebäudes klärte uns sachlich und ausführlich auf und hielt unseren Fragen ausdauernd und offen stand.
Die Heimbewohner sollen, nachdem der Papierkram und die nötigen Arztbesuche erledigt sind, in der Einrichtung einen Tagesablauf und erste Integrationskurse erfahren. Hier wird nach Möglichkeit auf ein Prinzip das auf "fördern und fordern" setzt, angewandt.
+Auch werden hier wieder 1 Euro-Jobs vergeben. Diese sollen Heimbewohner bekommen die bei z.B. der Reinigung der Anlage oder der Mithilfe in der Kantine etc. für Ihre Arbeit bezahlt werden.
Für uns und einige Bürger stellten sich auch folgende Fragen:
+Ist die Einrichtung auch anderweitig nutzbar falls es keine Migranten mehr gäbe? - Antwort: Die Nutzung wird wahrscheinlich von einer Erstaufnahme in eine Gemeinschaftsunterkunft geändert werden.
+ Könnte die Einrichtung als Alters- oder Pflegeheim genutzt werden? Anwort: Hierfür müsste man das Gebäude aufwendig umbauen. Also ist eine Nutzung zu solchen Fragen eher ungeeignet.
Natürlich machen sich die Bevölkerung und die Anlieger Gedanken ob denn auch eine Gefahr durch die Heimbewohner bestehen könnte. 
"Vor allem ich als offenherzig gekleidete Frau mache hier mir so meine Gedanken" meinte eine Besucherin zu uns.
Für Obdachlose oder als Jugendherberge könnten die Räume aber bei Bedarf auch genutzt werden.
Momentan ist die max. Aufenthaltsdauer in dieser Einrichtung auf 6 Monate beschränkt.
Zur Not könnte diese Einrichtung auch auf bis zu 600 Betten aufgestockt werden. Hierzu müssten lediglich Stockbetten angeschafft werden.
Sollten Sie noch weitere Fragen haben oder sollten sich Probleme rund um die Einrichtung ergeben stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Nachtrag:

Laufende Kosten bei ca. 38€ pro Person und Tag ca. 2,77 Millionen Euro pro Jahr!

Ihr KV Deggendorf